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WIR ÜBER UNS

Die Deutsche Gesellschaft für Individualpsychologie e.V. (DGIP) wurde 1962 als Alfred-Adler-Gesellschaft gegründet und 1970 in Deutsche Gesellschaft für Individualpsychologie umbenannt. Wir sind ein Zusammenschluss von Personen, die ein Interesse an der Verbreitung, Anwendung und wissenschaftlichen Weiterentwicklung der von Alfred Adler begründeten Individualpsychologie (IP) haben. Die Individual-psychologInnen der ersten Generation verstanden sich als Reformbewegung, die in den 1920er Jahren ausgehend von Wien in verschiedenen Ortsgruppen in Deutschland und dem übrigen Europa, später dann auch in den USA, in lockeren Gruppen organisiert war. Praxisfelder waren vor allem Erziehungsberatungsstellen, aber auch eine Versuchsschule in Wien. Durch Vorträge, Kurse und Kongresse sowie zahlreiche Publikationen wurde die IP einem großen Interessentenkreis nahe gebracht. Einen schweren Rückschlag erlebte die IP in Deutschland 1933 durch das Verbot von Adlers Schriften. Adler selbst übersiedelte 1934 in die USA, kam aber bis zu seinem Tod 1937 noch regelmäßig zu Vortragsreisen nach Europa zurück. Die Reorganisation der deutschen IP nach 1945 gestaltete sich schwierig: Viele IndividualpsychologInnen waren emigriert, die Dagebliebenen arbeiteten verstreut und vereinzelt. 1967 gab es die ersten Weiterbildungskurse in Münster und Aachen. Anfang der 1970er Jahre wurden die ersten Weiterbildungsinstitute zur Ausbildung von BeraterInnen und TherapeutInnen gegründet, seit 1976 erscheint die „Zeitschrift für Individualpsychologie“, seit 1980 gibt es regelmäßige jährliche Fortbildungstagungen.Heute ist die DGIP ein lebendiger Verein von PsychoanalytikerInnen, PsychotherapeutInnen , Kinder- und JugendlichenpsychotherapeutInnen, Individual-psychologischen BeraterInnen und sonstigen Mitgliedern, die in ihren verschiedenen Berufsfeldern den tiefenpsychologischen Ansatz Alfred Adlers in Praxis, Theorie und Wissenschaft weiterentwickeln.  

 

Aufgaben und Ziele der DGIP

Die Deutsche Gesellschaft für Individualpsychologie e.V. (DGIP) stellt einen Zusammenschluss von Ärzten, Psychologen, Pädagogen, Sozialarbeitern und Vertretern vieler anderer Berufsgruppen dar. Sie dient der Verbreitung, Vertiefung und Weiterentwicklung der von Alfred ADLER begründeten Individualpsychologie. Die DGIP fördert psychologische und pädagogische Initiativen, die mit Individualpsychologie in Zusammenhang stehen. Insbesondere dient sie der Anwendung individualpsychologischer Methoden und Erkenntnisse in tiefenpsychologisch fundierter und analytischer Psychotherapie und in tiefenpsychologischer Beratung.

Ein breit angelegtes Weiterbildungsprogramm in individualpsychologischer Theorie und Praxis wird durch die von der DGIP anerkannten Weiterbildungsinstitute regelmäßig angeboten. Tagungen, Kongresse, Fortbildungsveranstaltungen und allgemeine Informationsveranstaltungen werden auf Bundes- und Landesebene organisiert. In kleineren regionalen Arbeitsgruppen werden Themen bearbeitet und menschliche Kontakte gepflegt.Jede und jeder, der die Ziele der DGIP unterstützen will, kann Mitglied werden. Die Mitglieder unterstützen die Ziele der Gesellschaft dadurch, dass sie

  • Mitglied eines Landesverbandes sind, in dem sie durch Wahl des Landesvorstandes und der Vertreter für die Delegiertenversammlung auf Bundesebene Einfluss auf die Arbeit der Gesellschaft nehmen

  • sich selbst aktiv in Ausschüssen und Gremien oder Arbeitsgruppen betätigen

  • Vorschläge zur Umsetzung von Ideen an den Landesverband oder die Delegiertenversammlung einbringen

  • versuchen, ADLERs Ideen in den eigenen Arbeitsbereichen anzuwenden

  • durch ihre jährlich zu entrichtenden Mitgliedsbeiträge die Verwirklichung der Ziele der Gesellschaft ermöglichen und mittragen (EUR 95,- Jahresbeitrag; Ermäßigung für Studenten und Ausbildungskandidaten)

Im Mitgliedsbeitrag enthalten ist der Bezug der »Zeitschrift für Individualpsychologie«, die viermal jährlich erscheint.
Mitglieder können bevorzugt an den nationalen und internationalen individualpsychologischen Kongressen und Fortbildungsveranstaltungen teilnehmen. Mitwirkungsmöglichkeiten bei Supervisionsgruppen, Balint-Gruppen und regionalen Arbeitskreisen werden den Mitgliedern von ihren Landesverbänden angeboten. Schließlich werden auch Initiativen von einzelnen Mitgliedern, z.B. Forschungsvorhaben, gefördert.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

                                                                                            
 

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