Intro

Herzlich willkommen auf unserer DGIP-Site. Wir möchten Sie zu einem Dialog mit uns einladen.

Die Individualpsychologie ist aus der Auseinandersetzung Alfred Adlers mit der Psychoanalyse Sigmund Freuds hervorgegangen. Sie bildet heute einen wichtigen Teil der psychoanalytischen Theorie und psychoanalytisch fundierten Praxis.

Die Individualpsychologie sieht den Menschen als eine unteilbare Einheit und geht von einem ganzheitlichen Verständnis der bewussten und unbewussten Handlungs- und Erlebniswelten aus. Sie sieht auch die menschliche Gemeinschaft als Einheit, in deren Gefüge sich der Einzelne nicht isoliert betrachtet verstehen lässt. Menschliche Entwicklung vollzieht sich im Spannungsfeld sowohl von Bewusstem und Unbewusstem als auch zwischen Individuum und Gesellschaft.

Die Mitglieder der Deutschen Gesellschaft für Individualpsychologie verbindet das Interesse an der wissenschaftlich fundierten Weiterentwicklung der Individualpsychologie und ihrer praktischen Anwendung in ärztlicher Behandlung, Psychotherapie, Erziehung, Beratung und anderen Bereichen, in denen tiefenpsychologisches Verstehen menschlicher Beziehungen wichtig ist.


Aktuelles

Neues aus den Landesverbänden

LV Niedersachsen

Vortrag - Psychologie der Liebe

Vergleich von „Die Kunst der Liebe“ (Erich Fromm) und dem „Balance-Modell der Liebe (Nossrat Peseschkian)

Dr. Abbas Jabbarian, Psychologischer Psychotherapeut in eigener Praxis
Mittwoch, 22. Oktober 2014 um 19.30 Uhr
P F L
Peterstr. 3
26121 Oldenburg

Eintritt: 7,00 € - Akkreditierte Veranstaltung der Psychotherapeutenkammer Niedersachsen

Einladung zum Fachfrühstück

Fachfrühstück in Celle am 25.10.2014 10.00 Uhr Café Müller, Am Französischen Garten, 29221 Celle
mit anschließender Altstadtführung
Kosten: 10,00 €

Anmeldung über dgip-lv-nds@web.de

Einladung zur Mitgliederversammlung des LV Niedersachsen (DGIP) in Oldenburg

Mittwoch, den 22. Oktober 2014
P F L, Peterstr. 3, 26121 Oldenburg
(Raum bitte im Foyer erfragen)
Zeit: 18.00 Uhr (im Anschluss Vortrag von Dr. Abbas Jabbarian zum Thema der LIEBE)

Tagesordnung:

  1. Aktuelle Informationen und Vorstellung der niedersachsenweit stattfindenden Fachfrühstücke
  2. Projekt „Buch-Spende“. Wir sammeln zum Aufbau einer IP Bibliothek Bücher. Bringen Sie gerne einige Buchschätze zu unseren Veranstaltungen mit.
  3. Nachwahl für Landesvorstandsmitglied
  4. Finanzen unseres Landesverbandes
  5. Mitgliederwünsche
  6. Verschiedenes

Wir freuen uns auf Sie
Ihr DGIP-Landesverband Niedersachsen

 

LV Hamburg-Schleswig-Holstein

Termine:

Freitag, 19. September 2014, 19.30 Uhr

Vortrag: „Adlers Grundannahmen des menschlichen Lebens: Die doppelte Dynamik in jedem Phänomen“

Leitung (Vortrag und Seminar): Dr. med. Gisela Eife, Ärztin für psychotherapeutische Medizin, Psychoanalyse/Lehranalytikerin (DGIP/DGPT), Dozentin und Supervisorin am AAI in München.

Anzahl: 15 bis 30 Teilnehmer/-innen

Gebühr: Mitglieder der DGIP u.Ausbildungskandidaten: 10 €, Nichtmitglieder: 15 €

Samstag, 20. September 2014, 10.00 - 18.00 Uhr

Seminar: „Wie kann man die Lebensstilanalyse nach Adler verbinden mit den psychoanalytischen Erkenntnissen?“

Gebühr: Mitglieder der DGIP : 90 €, AusbildungskandidatInnen 60 €, Nichtmitglieder: 100 €

Anzahl: 10 bis 25 Teilnehmer/-innen

Ort: Praxis Dr. Isolde de Vries, Robert - Koch -Str. 36, 20249 Hamburg,
www.psyche-und-kultur.de

Anmeldeschluss: 1. September 2014
Anmeldung: alfred-adler-akademie@dgip.de

Hinweis auf die nächste Mitgliederversammlung:

Mittwoch, 5. November 2014, 19.00 Uhr

Ort: Praxis Psyche und Kultur, Dr. Isolde de Vries
Robert - Koch - Str. 36, 20249 Hamburg
Tel./ Fax 040 - 480 45 27

E-Mail: LV-Hamburg-SH@dgip.de

Es grüßt Sie sehr herzlich im Namen aller Vorstandsmitglieder Ihr LV Hamburg - Schleswig - Holstein

gez. Dr. Isolde de Vries

 

LV NRW

Aktuelle Termine

Samstag, 30.08.2014, 14 – 18 Uhr:
Mitgliederversammlung des Landesverbandes NRW

Hauptvortrag der Musiktherapeutin Katrin Drazek-Kappus: “Song lyric discussion. Über die Bedeutung musikalischer Vorlieben für das subjektive Erleben psychiatrischer Patienten”

Ort: Karl Rahner Akademie, Jabachstr. 4 – 8, 50676 Köln (Nähe Neumarkt)

Freitag, 10.10.2014, 19.00 – 20.30 Uhr: “Adlers Konzept der doppelten Dynamik”
(Vortrag von Dr. Gisela Eife)

Samstag, 11.10.2014, 9.30 – 17.00 Uhr: “Wie lässt sich die Lebensstilanalyse nach Adler mit den psychoanalytischen Erkenntnissen verbinden?”
(Seminar mit Dr. Gisela Eife)

Ort: AAI Aachen-Köln, Konrad-Adenauer-Ufer 33, 50668 Köln (Nähe Hauptbahnhof)

Höchstteilnehmerzahl für das Seminar: 25 Personen

Kosten für den Vortrag: 10 €, Ausbildungskandidatinnen/-kandidaten: 5 €

Kosten für das Seminar: 60 € für DGIP-Mitglieder, 75 € für Nicht-Mitglieder, 45 € für Ausbildungskandidatinnen/-kandidaten

Anmeldeschluss für das Seminar: 03.10.2014

Samstag, 29.11.2014, 10 bis 18 Uhr: “Die Botschaft meiner Träume”
(Seminar mit Prof. Jochen Ellerbrock)

Ort: AAI Aachen-Köln, Konrad-Adenauer-Ufer 33, 50668 Köln (Nähe Hauptbahnhof)

Höchstteilnehmerzahl: 11 Personen

Kosten: 75 € für DGIP-Mitglieder, 85 € für Nicht-Mitglieder, 50 € für Ausbildungskandidatinnen/-kandidaten

 

LV Berlin-Brandenburg

Einladung zur Mitgliederversammlung des Landesverbands Berlin-Brandenburg

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
wir laden herzlich ein zur diesjährigen Mitgliederversammlung
am Mittwoch, 15.10.2014 um 20.00 Uhr
im Alfred-Adler-Institut, Neue Kantstr.4, 14057 Berlin.

Tagesordnung:

1 Vereinspolitik:
Bericht zur Auseinandersetzung zwischen Landesverbänden und Bundesverband, Aussprache zum Sinn und Unsinn von Landesverbänden

2 Tätigkeitsbericht des Vorstands

3 Ausblick

4 Entlastung des Vorstands

5 Sonstiges

 

Transgenerationale Traumatisierung OST – WEST

Samstag, 11. Oktober 2014

10.00 – 17.00 Uhr
Kaminzimmer des Literaturhauses, Fasanenstr. 23, 10719 Berlin

Eine Tagesveranstaltung des Landesverbandes Berlin-Brandenburg der Deutschen Gesellschaft für Individualpsy­chologie e. V. mit Mathias Hirsch, Stefan Trobisch-Lütge und Michael Froese

Die Referenten werden das Phänomen der transgenerationalen Weitergabe von Trau­mata der Elterngeneration an ihre Kinder aus unterschiedlichen Perspektiven be­leuchten. So wird es sowohl um Traumata im Zusammenhang mit dem Holocaust als auch mit Verfolgungen in der DDR und deren Folgen für die Nachkommen gehen. Nach den drei Einzelvorträgen wird es Gelegenheit geben, Gemeinsamkeiten und Un­terschiede zu diskutieren und Konsequenzen für die Behandlung zu reflektieren.

Unkostenbeitrag: 65,- Euro bzw. 45,- ermäßigt Anmeldefrist: bis 15.9.14 per E-Mail an lv-berlin-b@dgip.de. Telefonische Rückfragen sind unter der Telefonnummer 0151-51 82 34 84 bei Katharina Schulz möglich. Für die Veranstaltung wurde die Zertifizierung durch die Psychotherapeuten­kammer beantragt.

 

Mitgliederrundbrief Oktober 2014

Liebe Mitglieder der DGIP,

In den letzten Monaten - genauer seit Ende 2013 - hatten die DGIP und ihr Bundesvorstand eine schwierige Zeit zu meistern.

Das Ausscheiden von Horst Gröner zum 31.12.2013 hat uns mit einer Situation konfrontiert, mit der wir so nicht gerechnet hatten. Zunächst einmal stellte sich heraus, dass Horst Gröner zwar seit Jahren die Geschäfte der DGIP im Rahmen einer Halbtagsstelle geführt hat, sich jedoch faktisch sehr viel umfangreicher als ohnehin schon angenommen auch ehrenamtlich für die DGIP engagiert hat. Nicht selten konnte man ihn schon morgens um halb acht telefonisch im Gothaer Büro erreichen - dann beantwortete er e-Mails oder kümmerte sich um verschiedene DGIP-Angelegenheiten.

Theoretisch war uns klar, dass es nicht einfach sein würde, die Geschäfte im Rahmen einer mit 20 Wochenstunden ausgestatteten Stelle weiterzuführen. Erschwerend kam dann aber hinzu, dass seine Nachfolgerin, Sigrid Martin verschiedene aktuelle Probleme vorfand, die die Arbeit für sie von Beginn an sehr erschwerten.
So mussten zunächst wichtige Kommunikationsmittel in der Geschäftsstelle in Stand gesetzt werden. Der DGIP-Computer war von einem Virus befallen, Frau Martin konnte lange Zeit - anders als geplant - nicht von Berlin aus auf den Geschäftsstellenrechner zugreifen.

Unabhängig von diesem besonderen Problem wurde bald deutlich, dass die wichtigsten Geschäftsführungsaufgaben, sozusagen das Kerngeschäft der Geschäftsstelle, nur durch eine Verschlankung der Aufgaben und Tätigkeiten zu bewerkstelligen sein würde. Hinzu kam und kommt, dass unsere Gesellschaft ja aus den seit Jahren bekannten und immer wieder diskutierten Gründen sehr sorgfältig mit den ihr zur Verfügung stehenden Mitteln - also letztlich mit den Beiträgen der Mitglieder - wirtschaften muss.

Auf Vorschlag von Sigrid Martin beschloss der BV daher, zeitnah einige wichtige Neuerungen einzuführen. Hierzu gehörte die Einstellung bzw. die Auslagerung des Bücherservices, die Fremdvergabe von Buchungsvorgängen und auch die Umsetzung des ja bereits Ende des Jahres 2013 gefassten Beschlusses, wichtige Gremientermine (Treffen der Landesverbandsvorsitzenden und der AAA) in die Terminplanungen der Jahrestagungen zu integrieren.

Ein weiteres Problem bestand darin, dass die Geschäftsstelle traditionell eng mit der Wohnung und den privaten (bzw. im Rahmen seiner freiberuflichen Tätigkeit genutzten) Räumen von Horst Gröner verbunden war.
Auch das DGIP-Archiv, das Herr Gröner ja noch weiterhin betreuen soll und will, war bis heute (Stichtag: 31.08.14) in das DGIP-Büro "integriert". Hier sahen wir uns vor die Aufgabe gestellt, eine klarere Abgrenzung der verschiedenen Bereiche hinzubekommen. Da zudem die (nicht einmal besonders preiswerten) bislang genutzten Büroräume in vielerlei Hinsicht nicht den Anforderungen entsprechen, die für eine übersichtliche Büroorganisation hilfreich sind, erteilte der BV Sigrid Martin den Auftrag, neue Büroräume in Gotha zu suchen.

Im ersten Quartal 2014 versuchten wir außerdem, die DGIP-interne Diskussionen über den Beschluss zu führen, die Gremientermine verschiedener DGIP-Organe an den Rand der Jahrestagungen zu legen. Es gab Proteste und Alternativvorschläge, die dem Vorstand aus unterschiedlichen Gründen aber nicht realisierbar oder sinnvoll erschienen/erscheinen (Näheres hierzu an anderer Stelle).
rotz der vielfältigen Schwierigkeiten waren die ersten drei Monate diesen Jahres von einer sehr positiven Aufbruchstimmung gekennzeichnet.

Dann aber teilte Frau Martin dem Bundesvorstand auf seiner Sitzung am 30.03. in Aachen überraschend mit, dass sie sich unter den gegebenen Bedingungen nicht in der Lage sah, die Geschäfte der DGIP weiterhin von Berlin aus zu organisieren und zu führen. Sie kündigte ihren Vertrag zum nächst möglichen Zeitpunkt.

In dieser unvorhergesehenen Notsituation erfuhren wir durch Horst Gröner von einer Rechtsanwältin aus Gotha - Frau Kroh - und deren Interesse an einer Halbtagstätigkeit als Angestellte bei einem Verband. Schon kurz nach einem ersten Treffen mit Frau Kroh (Stadler, Wahl, Marx) in Frankfurt am 12.05.14 und dann noch einmal am 19.05.14 in Gotha entschied sich der BV auf seiner Telefonkonferenz am selben Abend, Frau Kroh die Stelle der Geschäftsführerin anzubieten. Es folgten Verhandlungen über die genaue Ausgestaltung des Arbeitsvertrags (Probezeit, Stellenbeschreibung u. a.) und der Abschluss des Vertrags Anfang Juni (zum 15.06.2014). Dann beschloss der BV, den schon von Sigrid Martin vorbereiteten Umzug der Geschäftsstelle (verbunden mit der Trennung der Büroräume der DGIP von den Büroräumen von Horst Gröner, Separierung des Archivs von den Geschäftsräumen der DGIP) zum 01.09.2014 zu realisieren.

Bei der Neugestaltung des Vertrages mit Frau Martin waren wir bereits auf das Problem gestoßen, dass sie laut Arbeitsvertrag die Aufgaben einer Geschäftsführerin für die DGIP, nicht aber automatisch auch für die Alfred Adler Akademie, die ja (bislang) ein selbständiger, eingetragener und gemeinnütziger Verein ist, übernehmen sollte. Nun stellten wir bei der Bestandsaufnahme der Finanzen einerseits fest, dass in der Vergangenheit viele Einnahmen, die mit Fortbildungsaktivitäten im Zusammenhang standen, auf das Konto der AAA, viele oder alle Verwaltungsausgaben und Personalkosten dagegen aus den unterschiedlichen "Töpfen" der DGIP bezahlt worden waren. Hieraus ergab sich die Notwendigkeit (resp. hätte sich die Notwendigkeit ergeben), Frau Martin bzw. Frau Kroh sowohl bei der DGIP als auch bei der AAA anzustellen und ihr entsprechende Kontovollmachten zu übertragen. Gegenwärtig muss die DGIP der AAA geleistete Arbeiten in Rechnung stellen, was - neben der Unklarheit darüber, wer welche Entscheidungen im Fortbildungsbereich treffen kann - eine zusätzliche Aufblähung der Verwaltungsabläufe bedeutet. Der Bundesvorstand hat sich daher mit der Leitung der AAA auf seiner Sitzung am 05.07.14 darauf verständigt, darauf hinzuarbeiten, dass die AAA als eigenständiger, von der DGIP formal abgegrenzter Verein wieder aufgelöst wird und künftig als ein Organ der DGIP fortexistieren soll.
Ein wesentliches, immer wiederkehrendes Thema in dieser Diskussion war und ist die finanzielle Situation der DGIP. Hierzu hat es ja auf den letzten Delegiertenversammlungen schon sehr ernst zu nehmende, engagierte Debatten und konstruktive Vorschläge gegeben. Aktuell werden wir aber immer noch und immer wieder daran erinnert, dass die personellen Ressourcen unseres Verbandes noch immer nicht in einem angemessenen Verhältnis zu den begrenzten Möglichkeiten der Geschäftsstelle stehen. Die Teilzeitstellen von Frau Kroh und von Frau Debski (hier ist ja auch noch der Umstand zu bedenken, dass durch die notwendige Teilnahme an den Sitzungen des Bundesvorstands, verschiedener Gremien und der Jahrestagung zahlreiche Dienststunden anfallen) erlauben nur eine sehr straffe und effektive Form der Geschäftsführung.

Konkret bedeutet dies unter anderem, dass die Geschäftsstelle in Zukunft nicht mehr in der Lage sein wird, die Arbeit der Landesverbände und anderer Gremien in der gleichen Weise zu unterstützen wie in der Vergangenheit. Dies betrifft vor allem die Organisation von Veranstaltungen und die Erstellung und Versendung von Werbematerial.

Bei einer Bestandsaufnahme konnten wir feststellen, dass die Landesverbände in sehr unterschiedlicher Weise auf die Unterstützung der Bundesgeschäftsstelle zurückgreifen. Einige Landesverbände organisieren ihre Veranstaltungen schon heute in eigener Regie und nutzen dabei überwiegend oder ausschließlich die schnellen und preiswerten elektronischen Kommunikationsmittel. Der Nachteil, dass nicht per e Mail erreichbare Mitglieder von dieser Form der Informationspolitik ausgeschlossen sind, wird dabei - den sachlichen und finanziellen Notwendigkeiten gehorchend - entweder in Kauf genommen oder dadurch ausgeglichen, dass nur eine kleinere Gruppe von Mitgliedern auf klassisch postalischem Weg separat informiert wird.

Inzwischen ist die Bundesgeschäftsstelle der DGIP nun innerhalb von Gotha umgezogen (neue Adresse: Buttermarkt 2, 99867 Gotha, Tel. 03621-401060, Kaltmiete für ca. 100 qm 357 € plus 121 € NK brutto). In den neuen Räumen gibt es einen abgetrennten, separat zugänglichen Bereich, in dem das DGIP-Archiv (Tel. 03621-29691) untergebracht wird.

Wir freuen uns über diese Entwicklung, auch wenn der Umzug für die Geschäftsstelle aktuell weitere zusätzliche Belastungen mit sich bringen wird, da einige wichtige Geschäftsführungsaufgaben - zum Beispiel die Vorbereitung der Jahrestagung in Berlin Ende Oktober und der nächsten Delegiertenversammlung im Bonn Mitte November - weiterhin so sorgfältig wie möglich zu erledigen sind.

In Anbetracht der sicher recht schwierigen, insgesamt aber doch aussichtsreichen und positiven Gesamtlage bitten wir alle Mitglieder, den Bundesvorstand und unsere neue Geschäftsführerin, Frau Manuela Kroh, nach Kräften zu unterstützen.

Köln, 01.10.2014

Der Bundesvorstand und die Bundesgeschäftsführerin der DGIP

Albrecht Stadler, Pit Wahl, Hanna Marx, Petra Neu, Jochen Willerscheidt und Manuela Kroh

 

Weitere Veranstaltungen

Einmal um die ganze Welt

– Leugnung von Traumatisierung in der Postmoderne –

Vortrag
am Freitag, 12.09.2014
um 19.30 Uhr
im Alfred-Adler-Institut Düsseldorf e.V.

Referentin:
Dipl. Psych. Monika Huff-Müller
Psychoanalytikerin DGIP / DGPT

 

Verschiedenes

Zum Tode von Margot Adler (1946-2014)

Von Horst Gröner, Gotha

Margot Susanna Adler wurde am 16. April 1946 in Little Rock, Arkansas, als Tochter von Kurt Alfred Adler (1901-1997). einem der vier Kinder Alfred Adlers (1870-1937), und seiner Frau Freyda Pasternack Adler (1909-1970) geboren. Sie wuchs auf der Upper West Side von Manhattan, New York auf, wo sie auch die meiste Zeit ihres Lebens verbrachte. Sie schloss die „High School of Music and Art“ ab, erwarb an der „University of California“ in Berkely den Bachelor in Politischer Wissenschaft und anschließend einen Master-Abschluss in Journalismus an der „Columbia University Graduate School“ in New York.

1979 kam Margot Adler als Reporterin zum „National Public Radio“ (NPR), wurde die New Yorker Büroleiterin von NPR sowie politische und kulturelle Korrespondentin. Ihre Themen waren breit getstreut; die AIDS-Epidemie und der Ku Klux Klan zählten genau so dazu wie die Terroranschläge des 11. September 2001, das Harry-Potter-Phänomen oder Vampire. Letzteres wies darauf hin, dass sie stark an Okkultismus interssiert war. Seit den frühen 1970er Jahren beschäftigte sie sich mit Naturreligionen („Neo-Paganismus“) und galt bei der neureligiösen Bewegung der Wiccan („Hexen“) als führende Priesterin. In einer Nachricht an NPR schrieb Margot noch kurz vor ihrem Tod, dass sie dreieinhalb Jahre lang mit dem Krebs gekämpft habe und noch bis vor drei Monaten ohne Symptome gewesen sei. Am Montag, den 28. Juli 2014, verstarb sie dann mit 68 Jahren in ihrer New Yorker Wohnung.

Ihr 23 Jahre alter Sohn Alex Dylan Gliedmann-Adler stammt aus der Ehe mit John Lowell Gliedmann, den sie 1988 heiratete, und der 2000 ebenfalls an Krebs verstorben war. Alex brachte sie 2011 zur Urnenbeisetzung Alfred Adlers am 12. Juli auf dem Wiener Zentralfriedhof mit. Gerührt ließ sie sich dabei mit der Urne ihres Großvaters fotografieren, bevor diese in die Grabstele eingebracht wurde.

Beim anschließenden 25. Internationalen Kongress für Individualpsychologie in Wien war sie eine faszinierende Gesprächspartnerin der österreichischen Journalistin Rosa Lyon. Schlagfertig und kompetent zugleich gestaltete sie auf der Bühne des voll besetzten Audimax der Universität Wien einen Diskurs über „Gott und die Welt“ und zog damit die gespannt lauschenden Zuhörer in ihren Bann. Dabei kam ihr sicherlich auch ihre große Erfahrung als Journalistin vor einem millionenfachen Radiopublikum in den USA und als Buchautorin einschlägiger Werke zugute.

Für alle, die diesen Moment in Wien erleben konnten, war es einer der Höhepunkte beim Wiener Kongress. Wer ihr darüber hinaus in Wien bei anderen Gelegenheiten innerhalb oder außerhalb des offiziellen Programms begegnen durfte, wird sie als eine natürliche, aufgeschlossene Persönlichkeit und als gute Zuhörerin in Erinnerung behalten.

 

ACHTUNG - Wir sind umgezogen!

Die Geschäftsstelle ist in ihren neuen Büroräumen am Buttermarkt 2 in 99867 Gotha ab sofort zu erreichen unter:

Tel.: 03621-401060
Fax: 03621-510673
e-mail: dgip@dgip.de bzw. info@dgip.de

Das DGIP Archiv ist unter gleicher Anschrift erreichbar unter Tel.: 03621-29691.

 


Weitere Infos

  • Diese Bücher können Sie über den Bücherservice bestellen. Schreiben Sie bitte eine Mail an Buecherservice@dgip.de
  • Alfred-Adler-Studienausgabe Band 1 "Persönlichkeit und neurotische Entwicklung - Frühe Schriften (1904-1912)", hrsg. von Almuth Bruder-Bezzel. Verlag Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2007. 270 S., Preis auf Anfrage

  • Alfred-Adler-Studienausgabe Band 2 "Über den nervösen Charakter (1912)", hrsg. von Karl Heinz Witte, Almuth Bruder-Bezzel und Rolf Kühn. Verlag Vandenhoeck & Ruprecht, 2., korrigierte Aufl., Göttingen 2008. 438 S., Preis auf Anfrage

  • Alfred-Adler-Studienausgabe Band 3 "Persönlichkeitstheorie, Psychopathologie, Psychotherapie (1913-1937)", hrsg. von Gisela Eife. Verlag Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2010. 672 S., Preis auf Anfrage

  • Alfred-Adler-Studienausgabe Band 4 "Erziehung und Erziehungsberatung (1913 - 1937)", Hrsg. von Wilfried Datler, Johannes Gstach und Michael Wininger. Verlag Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2009. 432 S., Preis auf Anfrage

  • Alfred-Adler-Studienausgabe Band 5 "Menschenkenntnis (1927)", hrsg. von Jürg Rüedi. Verlag Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2007. 280 S., Preis auf Anfrage

  • Alfred-Adler-Studienausgabe Band 6 "Der Sinn des Lebens (1933). Religion und Individualpsychologie (1933)", hrsg. von Reinhard Brunner und Ronald Wiegand. Verlag Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2008. 249 S., Preis auf Anfrage

  • Alfred-Adler-Studienausgabe Band 7 "Gesellschaft und Kultur (1897-1937)", hrsg. von Almuth Bruder-Bezzel. Verlag Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2009. 239 S., Preis auf Anfrage